Auf einen Blick
Schmerz in der Mitte der Sehne und Schmerz am Ansatz am Fersenbein sind zwei verschiedene Probleme.
Häufigster Auslöser ist eine zu schnelle Steigerung der Belastung.
Gezieltes Krafttraining der Wade ist der wichtigste Baustein der Behandlung.
[Entwurfstext – wird von Dr. Bader geschrieben bzw. geprüft]
Wo sitzt der Schmerz?
Liegt der Schmerz zwei bis sechs Zentimeter oberhalb der Ferse, ist meist der mittlere Sehnenabschnitt betroffen. Die Sehne ist dort oft verdickt und morgens steif. Sitzt der Schmerz direkt am Fersenbein, ist der Sehnenansatz gereizt, manchmal zusammen mit einem Schleimbeutel.
Warum die Unterscheidung wichtig ist
Beide Formen brauchen Kräftigung, aber nicht dieselben Übungen. Am Ansatz wird tiefes Absenken der Ferse meist schlecht vertragen, in der Sehnenmitte gehört es zum Standard. Deshalb lohnt sich eine genaue Untersuchung, bevor Sie mit einem Programm beginnen.
Behandlung
Die Laufbelastung wird angepasst, nicht zwingend gestoppt. Dazu kommt ein Kraftprogramm für die Wadenmuskulatur über mehrere Monate. Der Ultraschall zeigt, wie die Sehne aussieht. Stoßwelle oder weitere Verfahren können ergänzen, wenn das Training allein nicht reicht.
Häufige Fragen
Kann die Achillessehne reißen, wenn ich weiterlaufe?
Ein Riss ist bei einer gereizten Sehne selten, aber möglich. Plötzlicher, heftiger Schmerz mit Kraftverlust muss sofort abgeklärt werden.
Helfen Fersenkeile?
Sie können den Ansatz kurzfristig entlasten. Eine Dauerlösung sind sie nicht.
Wie lange dauert die Heilung?
Sehnen reagieren langsam. Rechnen Sie mit mindestens drei Monaten konsequentem Training.
Zu diesem Thema ist das Interview „Achillessehnenschmerzen beim Laufen: Die häufigsten Ursachen – und was wirklich hilft“ auf run-times.de erschienen.
Zum Artikel auf run-times.de