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Ermüdungsbruch beim Laufen: So erkennen Sie eine Stressfraktur

Punktueller Knochenschmerz, der nicht nachlässt, kann ein Ermüdungsbruch sein. Woran Sie ihn erkennen und warum eine frühe Abklärung die Pause verkürzt.

Auf einen Blick

Eine Stressfraktur ist ein Ermüdungsbruch durch wiederholte Belastung, kein Unfall.

Warnzeichen: punktueller Knochenschmerz, der unter Belastung zunimmt und auch in Ruhe bleibt.

Bei Verdacht gilt: Laufpause und zeitnah abklären lassen.

[Entwurfstext – wird von Dr. Bader geschrieben bzw. geprüft]

Wie entsteht ein Ermüdungsbruch?

Knochen passt sich an Belastung an – wenn er genug Zeit dafür bekommt. Steigen Umfang oder Intensität zu schnell, entstehen feine Risse, die der Körper nicht mehr rechtzeitig repariert. Bei Läuferinnen und Läufern sind vor allem Mittelfußknochen, Schienbein und Fersenbein betroffen.

Warnzeichen

Der Schmerz sitzt an einer klar begrenzten Stelle am Knochen. Er wird beim Laufen stärker statt besser, hält nach dem Training an und tritt später auch beim Gehen oder in Ruhe auf. Manchmal ist die Stelle geschwollen und druckempfindlich.

Diagnose und Behandlung

Im Röntgenbild ist ein frischer Ermüdungsbruch oft noch nicht zu sehen. Sicherer ist das MRT. Behandelt wird mit Entlastung über mehrere Wochen, je nach Ort auch mit einem Spezialschuh oder Gehstützen. Danach wird die Belastung schrittweise wieder aufgebaut.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Pause?

Meist sechs bis acht Wochen, an manchen Stellen länger. Der Wiedereinstieg erfolgt stufenweise und schmerzfrei.

Wer ist besonders gefährdet?

Läuferinnen und Läufer, die den Umfang rasch steigern. Auch ein Energiemangel, Zyklusstörungen oder eine verminderte Knochendichte erhöhen das Risiko.

Darf ich in der Pause anderen Sport treiben?

Häufig ja, etwa Schwimmen oder Radfahren, sofern es schmerzfrei bleibt. Das hängt von der Bruchstelle ab.

Die Beschwerden halten an? Lassen Sie es untersuchen.